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15.09.2018: ORWO-Pokal

 

Wenn man hört, dass ein Verein ein Pokalturnier ausschreibt, dann denkt man eigentlich, es gäbe wieder nur bronze-, silber- oder goldfarbene Kelche mit Deckel zu gewinnen. Dies ist aber nicht beim alljährlich stattfindenden ORWO-Pokal der SG Chemie Wolfen Abteilung Judo der Fall. Hier gibt es als Mannschaftspreis die Goldene Filmdose zur Erinnerung an den Chemie- und Film-Standort Bitterfeld-Wolfen.

So reisten am 15. September 15 Vereine aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und der Bundeshauptstadt Berlin mit ihren Nachwuchskämpfern der Altersklassen U9, U11, U13 und U15 zur Heimstätte der gastgebenden Abteilung, der Jahnsporthalle Wolfen. Ralf Kalisch, Vorsitzender der Sportgemeinschaft, eröffnete gemeinsam mit Thomas Dräscher, Organisator und Trainer der Wolfener Judo-Kinder-und-Jugend-Mannschaft, das Turnier. Dazu mussten die jungen Starter am Mattenrand antreten. Ralf Kalisch, der eigentlich im Fußball beheimatet ist, staunte wieder über die vorbildliche Disziplin der Jungen und Mädchen bei diesem Ritual, das in einer gemeinsamen Verbeugung, dem Rei, endete.

Nun galt es aber alle geistigen und körperlichen Kräfte zu bündeln um im gegenseitigen Wettstreit auf der Matte zu bestehen. Die im Training erlernten Wurftechniken, wie O-uchi-gari, Tsuri-komi-goshi oder Soto-maki-komi führten richtig eingesetzt zum Sieg. Nachlässig und kraftlos angewendet konnten die Techniken aber auch vom Gegner ausgekontert und zu dessen Sieg genutzt werden. In seltenen Fällen führten die Aktionen innerhalb der regulären Kampfzeit (2 oder 3 Minuten je nach Altersklasse) zu einem Unentschieden, sodass der Kampfrichter in einer Hantei-Entscheidung dem Aktiveren den Sieg zuerkannte.

Pünktlich halb zwei waren die offiziellen Kämpfe beendet und es folgte die Siegerehrung. Bei der Mannschaftswertung im ORWO-Pokal werden die einzelnen Platzierungen der Kämpfer in Punkte umgerechnet und dann für jeden Verein aufsummiert. So gingen die Bronzedose an den PSV 05 Köthen, der silberne Pokal an den 1. Dessauer Judoclub und die Goldene Filmdose an die Leipziger Sportlöwen. Die Wolfener Judoka zeigten sich gastfreundlich und landeten insgesamt auf einem zufriedenstellenden 5. Platz.

Die Mitglieder der SG Chemie Wolfen freuen sich auch immer über Neulinge, die in den Judosport einsteigen wollen und dazu beitragen, dass die Abteilung in den nächsten Jahren wieder eine Filmdose abräumen kann.

MR

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16.06.2018: 72. Judoturnier in Wolfen

 

Eigentlich ist Judo eine dankbare Sportart, wenn man bedenkt, man kann sie bei Wind und Wetter ausüben, denn die Tatami, die Kampfmatte, liegt für gewöhnlich in einer Halle, dem sogenannten Dojo. Am Samstag, 16. Juni 2018, war aber so ein herrliches Sommerwetter, dass man dies irgendwie bedauerte. Nachdem die 3 Kampfflächen planmäßig 8 Uhr aufgebaut waren, kamen auch schon die ersten Gäste. Die Vereine ASV Sangerhausen, SV Blau-Rot Pratau, PSV 05 Köthen, SV 09 Köthen, JC Halle, SG Motor Halle, 1. Dessauer JC, Judo-Jiu-Jitsu Ilsenburg, FSV Magdeburg, TSG Calbe, PSV 90 Mansfelder Land, VfB Germania Halberstadt, TSV 1862 Schildau, Leipziger Sportlöwen, Judo Team Dahme und SC Charis aus Berlin stellten die jungen Kämpfer und Kämpferinnen aus den Altersklassen U9 bis U15. Die beiden letztgenannten Vereine waren sogar erstmalig in Wolfen vertreten.

Nach dem Wiegen und Schreiben der Kampflisten, wurde das Turnier pünktlich 10 Uhr durch Organisator Thomas Dräscher eröffnet. Nun hieß es 3 Stunden lang zeigen, was man im Training gelernt hat. Während bei den Kleinen der U9 und U11 noch eher die Wurftechniken O-goshi, O-soto-otoshi und Tai-otoshi versucht wurden, zeigten die Judoka der U13 und U15 bereits ausgefeiltere Standtechniken, wie Tsuri-komi-goshi, Ippon-seoi-nage oder Tomoe-nage, und waren damit mehr oder weniger erfolgreich. Auch die 14 Kinder und Jugendlichen der SG Chemie Wolfen schlugen sich wacker und konnten etliche Platzierungen einholen.

Mit der Siegerehrung und dem finalen Rei, der gemeinsamen Verbeugung und Respekterweisung, waren 14 Uhr wieder alle Matten und Gerätschaften verstaut.

Eigentlich sollte man sich nicht selbst loben, aber dieses Mal lief alles so problemlos und fehlerfrei ab, dass an dieser Stelle dem ganzen Stab an Helfern und Helferinnen ein großer Dank ausgesprochen werden muss.

MR

 

 

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                                                     DSGVO konform - die Einwilligung der Tatami zur Veröffentlichung liegt in schriftlicher Form vor.

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